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Frau Ella mit Matthias Schweighöfer

© Warner Bros. Pictures


Am Donnerstag startet der Film „Frau Ella“ mit Matthias Schweighöfer in den deutschen Kinos. Wir haben den Inhalt und den Trailer für euch.

Der Inhalt
mit:
MATTHIAS SCHWEIGHÖFER
RUTH MARIA KUBITSCHEK
AUGUST DIEHL
ANNA BEDERKE
und ANATOLE TAUBMAN

Sascha und Lina sind ein Paar. Wenn er sein Taxi fährt, machen sie sich einen Spaß daraus, dass er sie wie einen unbekannten Fahrgast mitnimmt und mit ihr flirtet, während sie sich zugeknöpft gibt.

Das ist immer sehr lustig … bis auf heute, als Lina ihm ein Ultraschallbild zeigt: Sie ist schwanger mit seinem Kind – und er hat bis zu diesem Moment nichts davon gewusst. Sascha ist überrumpelt, genervt, überfordert. Er will – zumindest derzeit – noch nicht Vater werden, findet aber nicht die richtigen Worte, die Lina in diesem emotionalen Moment unbedingt erwartet. Traurig und enttäuscht steigt sie aus.

Sofort steigt ein neuer Fahrgast ins Taxi, der jäh in Panik ausbricht, weil Sascha seinem Frust freien Lauf lässt und blindlings aufs Gaspedal tritt. Als ihm mitten in Berlin ein Reh vors Auto läuft, verliert er die Kontrolle über den Wagen … und wacht im Krankenhaus auf, weil ihn das Schnarchen seiner Bettnachbarin stört.

Er versucht der Schlafenden die Nase zuzuhalten, wird von Krankenschwester Erika dabei überrascht und zurechtgewiesen. Sascha beschwert sich darüber, mit einer schnarchenden Oma das Zimmer teilen zu müssen. Lina kommt zu Besuch und formuliert klipp und klar, wie sie die Situation sieht: Sie wird das Kind bekommen. Von Sascha erwartet sie, dass er sein abgebrochenes Medizinstudium fortsetzt und die Mitverantwortung für ihr gemeinsames Kind übernimmt. Wieder reagiert Sascha abwehrend, lehnt den Arztberuf kategorisch ab.

Lina will aber nicht ewig darauf warten, dass er endlich erwachsen wird – sie verlässt ihn endgültig. Zumindest Saschas bester Freund Klaus hält zu ihm. Doch auch der ist ein nur großes Kind – immer wieder bandelt er im Internet mit angeblich heißen Frauen an, weil er eine ernsthafte Beziehung nicht zustande bekommt. Saschas Bettnachbarin, die 87-jährige Ella Freitag, hat sich am Auge verletzt und erzählt dem „netten jungen Mann“, dass der Arzt sie überredet hat, sich wegen der Makuladegeneration in ihrem Auge operieren zu lassen.

Als Ex-Medizinstudent horcht Sascha auf, schaut sich ihre Unterlagen an und merkt, dass Ella unter Bluthochdruck leidet. Er warnt sie eindringlich davor, dass die Vollnarkose die Gefahr eines Herzinfarkts heraufbeschwören würde. Er hält die Operation für unnötig, sogar für regelrechte Abzocke, denn man kann ihr Leiden heutzutage auch ohne Operation behandeln. Ella hat ihre Zustimmung zur Operation aber bereits unterschrieben und die vor der Operation nötigen Beruhigungsmittel eingenommen.

Kurz entschlossen vernichtet Sascha Ellas schriftliche Einwilligung, setzt Ella in einen Rollstuhl und flieht mit ihr aus dem Krankenhaus. Weil sie aufgrund des Beruhigungsmittels nicht ansprechbar ist, bringt Sascha sie vorläufig zu sich nach Hause, wo sie wieder zu sich kommt. Klaus erscheint und ist sofort begeistert von der freundlichen alten Dame. Als Sascha Ella nach Hause bringen will, lehnt sie das entschieden ab, weil sie die Einsamkeit ihrer Wohnung fürchtet.

Zwei Polizisten klingeln, die Ellas „Entführer“ Sascha suchen. Geistesgegenwärtig flunkert Klaus, dass Sascha schon längst nicht mehr in dieser Wohnung lebt, und wimmelt die Beamten erfolgreich ab. Als die drei in Klaus’ wunderschönem 1968er-Mercedes Cabrio eine Fahrt durch die Stadt machen, lebt Ella sichtlich auf. Sascha will sie nun doch zum Krankenhaus zurückbringen, doch das verweigert Ella kategorisch.

Sie droht sogar, ihn wegen der „Entführung“ anzuzeigen. Klaus reagiert in der Situation dagegen ganz locker und tanzt mit Ella in seiner Stammkneipe. Sie lässt sich mit Döner und Eis bewirten, genießt ihr neues Leben. Aber sie macht sich auch Sorgen darüber, dass Sascha und Lina sich so leichtfertig getrennt haben. Sascha will sich ihre Vorhaltungen jedoch nicht anhören.

Ella macht mit den beiden Freunden einen Ausflug und führt sie außerhalb von Berlin zu der Ruine eines Krankenhauses, in dem sie während des Zweiten Weltkriegs als Krankenschwester gearbeitet hat. Dort verliebte sie sich damals in einen Patienten, den schwarzen US-Lieutenant Jason Grines.

Obwohl sie ihn sehr liebte, brachte sie nicht den Mut auf, ihm zu folgen, als seine Einheit verlegt wurde. Denn von Anfang an wurde sie in Deutschland als „Negerhure“ beschimpft. Auf Druck ihrer Eltern musste sie Jasons ungeborenes „Teufelskind“ abtreiben.

Ella hat Jason auch später nie gesucht. Aber sie hat nie einen anderen Mann geliebt und ihre damalige Entscheidung bitterlich bereut. Als Ella nachts im Auto schläft, sitzen Sascha und Klaus nahe der Krankenhausruine am Lagerfeuer. Klaus analysiert seine eigene Situation ganz ehrlich. Seit acht Jahren ist er Single: „Niemand interessiert sich für mich.“

Er gibt zerknirscht zu, was er inzwischen herausgefunden hat: Die angebliche heiße Russin aus dem Chatroom heißt in Wirklichkeit Hartmut und wohnt am Bodensee.

Die beiden Freunde sind von Ellas schwerem Schicksal tief bewegt. Sie googeln den Namen Jason Grines und stellen fest, dass er in Paris lebt. Als auch Klaus im Wagen einschläft und Sascha die beiden zurück in die Stadt chauffiert, lenkt er – einer plötzlichen Eingebung folgend – den Mercedes auf die Autobahn gen Westen, Richtung Paris.

Als Ella endlich wieder aufwacht, machen die drei bereits Frühstückspause in einer französischen Kleinstadt. Ella ist völlig überrascht, reagiert gerührt und lässt sich von Klaus’ und Saschas Enthusiasmus anstecken. Doch in der Pariser Rue de Marois wartet eine herbe Enttäuschung auf sie: Jason hat zwar einst unter dieser Adresse gewohnt, ist aber vor einiger Zeit mit unbekanntem Ziel fortgezogen.

Kurz entschlossen geht Ella auf die Straße und spricht alle Passanten und Einzelhändler in der Umgebung auf Deutsch an, ob sie Jason kennen. Sie erntet nur Achselzucken. Doch dann geschieht das Wunder: Klaus flirtet in einem Altersheim mit der attraktiven Pflegerin Marie, die Jason tatsächlich in diesem Heim betreut hat und weiß, dass er inzwischen in einen kleinen Ort an der französischen Küste gezogen ist – 582 Kilometer entfernt.

Glücklich brechen die drei auf und lassen sich im offenen Cabrio nicht einmal vom Regen verdrießen. Als sie abends in einer Kleinstadt Rast machen, fragt Ella, warum Sascha sein Studium nicht abschließen will. Er erzählt von der traumatischen Erfahrung einer Operation, an der er als Student einst beteiligt war: Trotz des guten Verlaufs ist der Patient gestorben.

Sascha hat das nie verwinden können. Von seinem zerrütteten Elternhaus konnte er in dieser Situation auch keine Hilfe erwarten. „Aber du liebst doch deine Lina! Die Liebe funktioniert!“, beschwört ihn Ella. Da bekommt Sascha eine SMS von Lina, die bestätigt, dass sie ihr Kind austragen wird. Auch Klaus macht seinem Freund jetzt wegen der Trennung von Lina bittere Vorwürfe, wirft ihm kindisches Verhalten vor und nennt ihn einen Feigling. Die beiden trennen sich im Streit.

Als Sascha morgens aufwacht, ist Ella verschwunden. Er fragt auf der Polizeiwache nach und trifft dort Klaus wieder – die beiden versöhnen sich. Ella ist inzwischen ungeduldig allein weitergezogen, fährt auf dem Traktor eines Bauern mit und erreicht das Ziel ihrer Reise, den kleinen Küstenort. Endlich steht sie vor Jasons Haus. Zögernd und mit klopfendem Herzen drückt sie auf den Klingelknopf …

Warner Bros Pictures Germany bringt „Frau Ella“ am 17. Oktober 2013 in die deutschen Kinos.

Facebook: www.facebook.com/frauellafilm
Webseite: www.frauella.de