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DWDL vergibt den 5. „Goldenen Günter“ – Alle Preisträger

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DWDL verleiht den 'Goldenen Günter 2012'

© DWDL / Bulo


DWDL hat den „Goldenen Günter 2012“ verliehen und Überraschungen sind durchaus dabei. Wir haben die Preisträger für euch.

Presiträger des fünften „Goldenen Günter 2012“ ist unter anderem die Sendung „Gottschalk Live“ mit Thomas Gottschalk. Die Sendung, die Hoffnung in den Vorabend der ARD bringen sollte, aber maßlos scheiterte und im Juni abgesetzt wurde.

Der ZDF-Fußballstrand auf Usedom wurde zur Lachnummer in diesem Jahr und bekam den „Goldenen Günter“ in der Kategorie „Fernsehgarten des Jahres“. Frank Schmidt wurde ausgezeichnet für seine provokante Aussage „Fiction geht auch für die Hälfte“ im DWDL-Interview im August diesen Jahres.

Und jetzt sind auch die Leser von DWDL gefragt, denn diese können bis zum 23. Dezember 2012 den „Super Günter 2012“ wählen. Welches ist die größte Peinlichkeit des Jahres?

Wir haben hier alle weiteren Preisträger für euch:

Kategorie „Schnäppchen des Jahres“
TV-Produzent Frank Schmidt für seine provokante Interview-Aussage „Fiction geht auch für die Hälfte“, die im Sommer eine Diskussion in der TV-Branche über Preise und Werte auslöste.

Kategorie „Luftnummer des Jahres“
Helmut Thoma für sein Volks.TV. Seit Monaten lebt das TV-Projekt des Ex-RTL-Chefs von vollmundigen Ankündigungen, doch ein Start ist bislang nicht in Sicht.

Kategorie „Heavy Rotation des Jahres“
Die Radio Group aus Kaiserslautern für ihren Robbie Williams-Wahnsinn. Um einen Besuch des Popstars zu gewinnen, spielte man eine Woche lang alle 42 Minuten seinen Song „Candy“.

Kategorie „Desinformation des Jahres“
Die Debatte um das Leistungsschutzrecht. Mit deftiger Wortwahl und oft einseitiger Berichterstattung haben Verlage über ihre Medien und Lobbyisten in den vergangenen Wochen Stimmung gemacht.

Kategorie „Sender des Jahres“
Sat.1. Der Sender kämpft in der Daytime und am Vorabend mit schwachen Einschaltquoten und auch zur Primetime liefen neue deutsche Serien und mancher vermeintliche Show-Hit schlecht.

Kategorie „Krönung des Jahres“
Die Wiederwahl von Monika Piel war eine Wahl ohne Gegenkandidat, weil die Anhörung und Aufstellung eines weiteren Kandidaten ein „unmenschliches Verhalten“ sei. Dabei erhielt Frau Piel am Ende nur 34 von 43 Stimmen des Rundfunkrats.

Kategorie „Fernsehgarten des Jahres“
Der ZDF-Fußballstrand auf Usedom wurde zur Lachnummer des TV-Sommers. Technikprobleme, schlechtes Wetter und mangelnde Stimmung sorgten für viel Kritik und manche Parodie.

Kategorie „Unwürdigste Hängepartie des Jahres“
Die Krisenkommunikation von Gruner+Jahr beim „FTD“-Aus war mehr als unglücklich. Bevor der Verlag sich offiziell an sie wandte, hatten die Mitarbeiter von ihrem Schicksal schon detailliert in der Presse gelesen.

Kategorie „Schnit(t)zer des Jahres“
Das „heute-journal“ für einen Bericht mit Bildern eines feixenden Trittin während einer Rede von Peer Steinbrück, die an dieser Stelle jedoch gar nicht stimmten. Und das nach der Aufregung um Schnittbilder bei der Europameisterschaft.

Kategorie „Freier Fall des Jahres“
„Gottschalk Live“. Die Vorabendsendung im Ersten war für alle Beteiligten, egal ob Thomas Gottschalk, die ARD oder Produzent Grundy Light Entertainment, eine Enttäuschung. Intrigen im Hintergrund taten ihren Teil dazu.

Kategorie „Ausrede des Jahres“
Die Fragmentierung des Fernsehmarktes. Diese Entwicklung lässt sich seit zehn Jahren beobachten, doch ausgerechnet 2012 soll sie also für schlechte Quoten einzelner Sendungen bei einigen Sendern herhalten. Bei Quotenrekorden vor einem Jahr störte die Fragmentierung jedoch noch nicht.