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Zweite Staffel bei ZDFkultur

(c) ZDF und Phillippe Fromage


Nach der Sommerpause startet am 2. September endlich die zweite Staffel von „Roche & Böhmermann“.

Der etwas andere Talk, bei dem geraucht und getrunken werden darf, startet endlich wieder bei ZDFkultur. Charlotte Roche und Jan Böhmermann sind damit auch sehr erfolgreich. In der Auftaktsendung haben die beiden besonders tolle Gäste im Studio: Jessica Schwarz, Schauspieler Charles M. Huber, Rapper Eko Fresh, Musiker Konstantin Gropper und Moderator Markus Lanz.

Immer sonntags um 22.00 Uhr laden die Moderatoren Charlotte Roche und Jan Böhmermann fünf Gäste in ihre Talkshow ein. 60 Minuten lang sprechen sie über Themen aus Gesellschaft, Kultur und Politik. Es wird gespult, es wird gepiept. Wie wahrhaftig ist Fernsehen? Roche und Böhmermann wollen das Medium entzaubern. „Roche & Böhmermann“ ist eine unkonventionelle Talkshow für alle, die keine Talkshows mögen.

In der ersten Staffel gab es bereits gute Gäste, u.a. Farin Urlaub, der zwar anreiste, aber in der Sendung nicht auftrat, als er erfuhr, dass in der Sendung geraucht und getrunken werden darf. Oder Moderator Jan Böhmermann nahm während der Sendung eine Viagra-Pille und wartete, ob eine Wirkung einsetzt. Bis auf Kopfschmerzen passierte nichts.

Nach ihrem Beginn wurde die Sendung vom Feuilleton unterschiedlich aufgenommen. Tobias Rüther lobte in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung das Konzept der Show, das er als „Intimkulisse“ betitelte. Um die tatsächliche Qualität von Talkshows der 1960er Jahre zu erreichen, müsse die Sendung allerdings auf intensivere Gespräche setzen. „Vielleicht hieße das aber auch, ‚Roche & Böhmermann‘ als Format ernster zu nehmen, als die beiden Moderatoren es selbst wollen“, kommentierte er abschließend.

Die Gäste hätten „einfach so gar nichts mitzuteilen“, Themen würden sich „träge aneinanderreihen“, so Christopher Pramstaller in der Süddeutschen Zeitung. Er lobte jedoch die Diskussionswilligkeit von Jan Böhmermann und attestierte, die Sendung könne funktionieren, wenn die Moderatoren das „Maß zwischen bloßer Freundlichkeit und ordentlich Krawall, der mehr ist als ein kleiner Witz am Rande“ finden würden.

Beate Hausbichler kritisierte im Standard die „markige Oberfläche“ und den Zwang, politisch inkorrekt zu sein. Die Sendung bringe „Pseudo-Tabubrüche“ dar, „die sich wie bei Böhmermann auch noch hinter einer feigen Ironie-Fassade verstecken, durch die das Gegenüber im Unklaren bleibt: Schmäh oder ernst gemeint?“.

Die Einschaltquoten stiegen innerhalb des ersten Monats um fast die Hälfte. Mit einem Marktanteil von 0,4 Prozent nach der vierten Sendung lag Roche & Böhmermann weit über dem Senderschnitt.

Die Sendung wird bereits samstagabends um 20.15 Uhr online unter www.zdfkultur.de zu sehen sein.