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Start der Jubiläumsstaffel am 5. Juli auf ProSieben

© ProSieben/Richard HüŸbner


Ab dem 5. Juli zeigt ProSieben die Jubiläumsstaffel der Castingshow „Popstars“. In der Jury sitzen fast nur Popstars-Gewinner.

In der Jubiläums-Staffel arbeiten die POPSTARS-Kandidaten auf der Urlaubsinsel an ihrem Traum. Doch der Workshop unter Palmen wird alles andere als ein gemütlicher Ausflug in die Sonne. Zum ersten Mal sitzen neben dem langjährigen POPSTARS-Juror und Choreograph Detlef D! Soost drei Ex-Gewinner in der Jury. Lucy Diakovska (No Angels), Senna Guemmour (Monrose) und Ross Antony (Bro’Sis) sind den steinigen Weg durch die Castingshow schon gegangen. Sie können aus eigener Erfahrung beurteilen, auf welche Eigenschaften die Kandidaten getestet werden müssen. Und sie wissen, wie wichtig das Training bei POPSTARS ist. Im Interview erklärt Senna, warum sie den Kandidaten ein dickes Fell überziehen wird und D! verrät, warum seine zukünftigen Kollegen die glaubhafteren Juroren sind.

Vorab stellte ProSieben den Juroren noch einige Fragen, die wir hier für euch haben.

Lucy, Senna und Ross, ihr sitzt zum ersten Mal in der POPSTARS-Jury – was macht eine gute Jury aus?
Lucy: „Eine gute Jury kann Menschen durchschauen. Es ist zum Beispiel schwer, zu erkennen, ob ein Kandidat teamfähig ist. Als ich selbst Kandidatin war, kamen irgendwann Zweifel auf, ob ich auf lange Zeit mit Menschen zusammenarbeiten kann – die Jury hat mich trotzdem in die Band gewählt und ich habe bewiesen, dass ich gut im Team arbeiten kann. Eine gute Jury hat eben ein Gespür für so etwas.“

Senna: „Die Jury muss emotional und gleichzeitig professionell sein. Das was sie sagt, muss Hand und Fuß und ihr Wort Gewicht haben. Sie muss zusammenhalten und das gleiche Ziel verfolgen. Auch die Herzlichkeit darf nicht fehlen – die ist im deutschen Fernsehen leider häufig verloren gegangen.“

Ross: „Wir wissen, was die Kandidaten durchmachen müssen. Wir standen selbst mal zitternd vor der Jury. Wir haben über viele Jahre hinweg Erfahrungen im Musikbusiness gesammelt, die wir jetzt weiter geben können.

D!, deine zukünftigen Kollegen haben bei weitem nicht die Jury-Erfahrung, die du mitbringst – was zeichnet sie als Juroren aus?
D!: „Lucy, Ross und Senna kennen jeden Schritt, jede Emotion, jedes Gefühl, das die Kandidaten haben, aus eigener Erfahrung. Ich als reiner Juror und Coach verlange oft Dinge, bei denen sich die Kandidaten teilweise denken: Wozu eigentlich? Die drei können dann bestätigen, dass man genau diese Anforderungen erfüllen muss, um erfolgreich zu sein.“

Ross, welche Stärken siehst du in der „All-Stars-Jury“?
Ross: „Als Kandidat hätte ich nie gedacht, dass das Leben als Popstar so hart ist und dass man so viel aufgeben muss. Anfangs dachte ich, wir hätten zwei Auftritte die Woche und dann ein bisschen Freizeit. Tatsächlich sind wir drei Jahre lang von einem Termin zum anderen gehetzt und haben nur aus dem Koffer gelebt. Wir haben alle vier diese Seite des Erfolgs kennen gelernt und wissen genau, wie wir die Kandidaten darauf vorbereiten können.“

Senna: „Wir sind super unterschiedliche Charaktere: Detlef ist der erwachsene Vollprofi, Lucy die herzliche Rebellin, Ross die Frohnatur, die die Leute zum Lachen bringt. Bei den Castings hat sich gezeigt, dass wir sehr gut harmonieren. Es funktioniert, weil wir alle ehrliche Leute sind.“

Lucy: „Wir kommen alle vier aus verschiedenen POPSTARS-Ären. Ich denke, dass sich jeder Kandidat mit einem von uns identifizieren kann.“

Warum ist POPSTARS seit so vielen Jahren erfolgreich?
Lucy: „POPSTARS ist anders als alle anderen Castingshows: Es geht darum, eine Band zu finden, die Menschen zu verstehen, um Konflikte und Freundschaften. Keine andere Sendung ist so emotional wie POPSTARS.“

Senna: „Der Zuschauer erlebt bei POPSTARS jede Etappe, jeden Zusammenbruch, jeden Freudensprung der Kandidaten mit. Er begleitet sie bei ihrer Entwicklung, fiebert vom Training bis zum ersten großen Auftritt mit, lernt sie in dieser Zeit richtig kennen. Dadurch entsteht eine enge Bindung zwischen Kandidat und Zuschauer.“

Warum ist den letzten beiden Bands der Durchbruch nicht gelungen?
D!: „POPSTARS ist eine großartige Starthilfe, den Weg muss die Band dann selber gehen. Aber eine Band kann nur gut arbeiten, wenn sie ideal besetzt ist, das war leider nicht immer der Fall. Es war vermutlich ein Fehler, den Zuschauern schon so früh die Entscheidung zu überlassen, wie in der vergangenen Staffel.“

Ross: „Ich finde es ist egal, ob man ein Popstar für ein paar Monate ist, für ein paar Jahre oder gleich ein Jahrzehnt – man durfte das Gefühl genießen, ein Star zu sein. Und diese unglaubliche Chance ermöglicht einem POPSTARS. Für mich war POPSTARS der Anfang von einem tollen Leben.“

Detlef, du kennst deine zukünftigen Jury-Kollegen sehr gut – an welche Situation kannst du dich am besten erinnern?
D!: „Es gibt eine Szene mit Senna, die ich nie vergessen werde. Ich wollte, dass die Mädels eine sexy Performance machen. Senna hat sich geweigert. Daraufhin habe ich gesagt: „Ok, dann verpiss dich aus meinem Tanzsaal.“ Daraufhin sagte sie: „Ich gehe, aber du kannst bitte respektvoll mit mir umgehen.“ Ich musste mir eingestehen, dass sie Recht hat. Ich entschuldigte mich für das Wort, bat sie aber trotzdem, den Tanzsaal zu verlassen. Aus diesem Streit ist eine wirklich enge Freundschaft hervorgegangen.

Welche Rolle wirst du in der diesjährigen Jury spielen?
D!: „Ich sehe mich als Anwalt unserer Kandidaten. Wir wissen ja, ein Anwalt ist nicht immer nett: Für mich ist ein ehrliches Wort wichtiger, als der Tonfall dieses Wortes.“

Wie schätzt ihr euch als Juroren ein?
Ross: „Ich werde auf jeden Fall der Nette sein, der Kumpeltyp, fast wie eine Mutter. Ich bin derjenige, der zuhört und da ist, wenn die anderen alle böse sind. (lacht) Und wenn ein Kandidat weinen muss, dann werde ich gerne mitweinen.“

Lucy: „Ich will ehrlich und zugleich mitfühlend sein. Das ist nicht immer einfach: Manchmal sind ehrliche Worte nicht das, was die Kandidaten hören wollen. Trotzdem bin ich fest davon überzeugt, dass ihnen Ehrlichkeit weiterhilft. Mir persönlich hat es nämlich nie geholfen, wenn mich jemand angelogen hat, nur damit ich mich gut fühle.“

Senna, welche Bedeutung hat POPSTARS für dich?
Senna: „POPSTARS hat mir die Türen zum Business geöffnet: Ich habe einen richtig guten Plattendeal ergattert, habe eine Fernsehsendung nach der anderen gemacht und darf jetzt in der POPSTARS-Jury sitzen. Ich habe mir einen Namen in Deutschland gemacht und konnte das machen, worauf ich Lust habe – ohne POPSTARS hätte ich es nicht so weit geschafft. Ich bin der Mutter der deutschen Casting-Shows dafür noch immer dankbar und sage: Danke Mama.“ (lacht)

Ross und Lucy, was war euer schönster Augenblick mit der Band?
Ross: „Als wir einen Bambi erhalten haben, sind wir vor Michael Jackson aufgetreten. Anschließend kam er zu uns und hat jedem von uns die Hand geschüttelt und gesagt: ,Ihr wart toll.‘ Keiner von uns wollte sich danach mehr die Hände waschen.“ (lacht)

Lucy: „Mein schönster Augenblick war unser Auftritt bei ,The Dome‘: Zum ersten Mal haben alle, die bei POPSTASRS dabei waren, von der Plattenfirma bis zur Produktion, realisiert, was eigentlich passiert ist und was die Show bewirkt hat. Für manche war das wie ein Schock.“

Welche Tipps wollt ihr den Kandidaten mit auf den Weg geben?
D!: „Es ist wesentlich leichter, seine Ziele zu erreichen, wenn man an das Erreichen dieser Ziele glaubt und positiv denkt. Das ist meine eigene Lebenserfahrung. Wenn man das schafft, dann schafft man es auch über Grenzen, die man sich selbst gesetzt hat, hinaus, erfolgreich zu sein.“

Lucy: „Diese Frage mag, glaub’ ich, keiner von uns, der Mal in einer Band war. Es ist wahnsinnig schwer Tipps zu geben. Du musst unbedingt Fehler machen und durch Niederlagen gehen, damit du die guten Momente schätzen lernst. Mein Tipp wird sein: Versuche die guten Momente schätzen zu lernen.“

Senna: „Das stimmt, Fehler machen ist wichtig. Trotzdem werde ich den Kandidaten zeigen, wo ich Fehler gemacht habe, damit sie sich diese sparen können. Als Popstar muss man ein dickes Fell haben und das werde ich den Kandidaten überziehen.“

Ross: „Aus meiner Teilnahme habe ich gelernt, dass die Kandidaten ihren eigenen Weg finden müssen und es nichts bringt, wenn man zu sehr versucht, einen Menschen zu ändern: Dann ist dieser Mensch nicht mehr echt. Aber ich weiß, dass ich die Kandidaten bestens auf die Zeit nach POPSTARS vorbe – reiten will. Denn wenn die Staffel vorbei ist, beginnt die Arbeit für sie erst richtig – genau das will ich ihnen bewusst machen.“

POPSTARS goes IBIZA ab Donnerstag, 5. Juli 2012, um 20:15 Uhr auf ProSieben.