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Whitney Houston, we will always love you!

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Whitney Houston ist tot
Whitney Houston ist tot. Sie wurde nur 48 Jahre alt. Sie wurde tot in ihrem Hotelzimmer aufgefunden. Die Todesursache ist noch unklar, ein Verbrechen vermutet die Polizei allerdings nicht.

Ihr Bodyguard fand den leblosen Körper der Souldiva in einem Zimmer des „Beverly Hilton Hotels“ in Los Angeles. Wenig später haben Notärzte versucht, sie zu reanimieren, es war schon zu spät. Whitney Houston hinterlässt ihre 18 jährige Tochter Bobby Christina.

Whitney Houston unterzog sich 2011 letztmalig einem Drogen-Entzug. Whitney war in Los Angeles, weil am Sonntag die Grammys verliehen werden, von denen Whitney sechs besaß. Ermittler Mark Rosen mit ersten Erkenntnissen: „Wir haben keinen Hinweis auf eine Straftat von außen. Wir untersuchen noch, aber offenkundige Hinweise auf Gewalteinwirkung gibt es nicht.“

Ob Drogen beim Tod von Whitney Houston eine Rolle gespielt haben ist bisher noch unklar: „Wir konnten im ersten Moment keine Hinweise finden, wir stehen aber noch ganz am Anfang unserer Untersuchung,“ sagte Ermittler Mark Rosen.

Vor ihrem Tode gab es mehrere Spekulationen um ein Comeback der Diva im TV. Gerüchten zufolge sollte sie neues Jurymitglied bei „X Factor“ werden.

Whitney Houston zählte zu den kommerziell erfolgreichsten Künstlerinnen ihrer Zeit. Ihre Alben und Singles verkauften sich zu ihren Lebzeiten mehr als 170 Millionen Mal. Die US-Amerikanerin war zudem eine der wenigen Musikerinnen, die in drei aufeinanderfolgenden Dekaden ein Nummer-eins-Album in den internationalen Charts platzieren konnten – unter anderem in den USA, Deutschland, der Schweiz und Kanada. Anfang der 1990er Jahre wechselte Whitney Houston erfolgreich ins Schauspielfach: Ihre drei Kinofilme spielten zusammen mehrere hundert Millionen US-Dollar ein. Mit 411 Auszeichnungen für ihr Schaffen im Musik- und Filmbereich ist Whitney Houston laut Guinness Buch der Rekorde die meistausgezeichnete weibliche Künstlerin aller Zeiten. Als Preise für ihr Lebenswerk erhielt sie unter anderem 2001 den BET Lifetime Achievement Award und 2004 den Women’s World Award.

Der Grundstein von Whitney Houstons Karriere war ihre unverwechselbare Stimme. Die Sängerin galt als die bedeutendste zeitgenössische Interpretin moderner Pop-Soulmusik: 1998 schrieb die New York Times, Houston sei die „definitive Pop-Soul-Sängerin ihrer Generation“, und die amerikanische Musikzeitschrift Rolling Stone nahm sie wenige Jahre später als „beste weibliche Stimme ihrer Zeit“ in ihre Liste der 100 besten Sänger und Sängerinnen auf. In den Medien wurde sie unter anderem mit dem Übernamen “The Voice” (deutsch: „Die Stimme“) bezeichnet. Whitney Houstons Gesangsart – eine vom traditionellen Gospel beeinflusste Mischung aus Pop und Soul – galt als stilprägend für die Generation von nachfolgenden Sängern und vor allem Sängerinnen. Viele Künstlerinnen, z. B. Mariah Carey, Christina Aguilera, Jennifer Hudson und Mary J. Blige, geben Whitney Houston als maßgeblichen Einfluss an.

Whitney Houston setzte sich seit Beginn ihrer Karriere immer wieder für wohltätige Zwecke ein. 1989 gründete sie The Whitney Houston Foundation for Children, für die sie der US-amerikanische Fernsehsender VH-1 1995 mit seinem Honours Award auszeichnete. 1988 trat die Sängerin zu Ehren des damals noch inhaftierten Nelson Mandela während des Freedom Fest in London auf. Teile der Einnahmen aus verschiedenen Konzert-Specials, unter anderem Welcome Home Heroes, Classic Whitney, gingen an wohltätige Zwecke.

Whitney´s letzter Auftritt am 9. Februar im Nachtclub „Tru“ in Hollywood