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Martin "Vier-Finger-Faultier" Kesici.

(c) RTL


Knapp eine Woche sind die Promis bereits im Dschungel und es gab von Anfang an nur mieses Wetter und Regen ohne Ende. Am sechsten Tag gab es kleine Lichtblicke.

Das war der sechste Tag im Dschungel in unserer Zusammenfassung:
Strafe für die Wild-Pinkler
Weil Ailton und Martin ins Camp gepinkelt haben, müssen sie zur Strafe drei Tage den Spüldienst übernehmen. Die beiden nehmen es gelassen. Martin: „Was gibt es denn für eine Strafe, wenn ich ins Camp kacke?“

Faultier Martin
Er bewegt sich kaum, er rülpst, er pinkelt ins Camp – „Vier-Finger-Faultier“ Martin mutiert zu einer ganz eigenen Dschungel-Spezies. „Ich finde, das ist hier wie ein Metal-Festival“, sagt er, „da sind die Zustände noch schlimmer. Wenn du drei Tage im Auto pennst, nur Dixie Klos und so…“ Wenigstens hat man im Auto ja ein Dach über dem Kopf…

Raven schaut in die Zukunft
Magier Vincent Raven hat viele Qualitäten. Nicht nur mit seinen Raben kann er kommunizieren, auch das Handlesen gehört zu seinen Fähigkeiten. Zuerst ist Jazzy dran: „Wo du immer noch Probleme hast, ist im Beziehungsleben. Immer viele Wechsel, weil du so tief gehst und dann passt es nicht. Und dann gehst du wieder einen anderen Weg. Du hast noch keine Festigung, weil noch nicht alles ganz stimmt. Aber man sieht, dass sich jetzt etwas entwickelt, das für dich eine große Bedeutung hat. Also eine sehr feste Veränderung in deinem Beziehungsleben. In dir selbst. Dein Lebenslauf geht seit deiner Kindheit immer rauf und runter – dass du immer Schwierigkeiten gehabt hast in einer Gruppe zu wirken, weil dir Dinge nicht gepasst haben.

Dann hast du in dir eine extreme Sensibilität, die für dich selber sehr belastend ist – weil man bei dir sehr aufpassen muss, was man sagt. Man merkt bei dir nicht, wenn man was Falsches gesagt hat. Du frisst das dann in dich hinein. Und dann gibt es so eine Art Explosion und du reagierst völlig über. Aber du meinst es eigentlich gar nicht so. Und dann hast du einmal eine sehr schwierige Phase gehabt und du bist immer noch am Aufarbeiten, was völlig nach unten gefallen ist. Aber frag mal etwas, was dich interessiert?“ Jazzy: „Eigentlich hast du schon viele richtige Sachen gesagt. Ja, aber ob ich das alles packe?“ Vincent: „Es benötigt sehr viel Kraft, die trägst du in dir. Du musst jetzt nur versuchen, sie richtig anzuwenden. Du möchtest in deinem Leben eine extreme Tiefe erleben.“

Jazzy: „Krieg ich Kinder?“ Vincent: „Ist immer schwierig mit Kindern. Also du hast einen extremem Kinderwunsch in dir…“ Jazzy widerspricht. „Doch, doch, das hast du. Das sehe ich. Aber dass es bis jetzt noch nicht geklappt hat, weil bis jetzt noch keine Beziehung für das da war. Aber wenn du diesen Weg jetzt gehst, könnte es sein, dass dieser Wunsch noch erfüllt wird. Das aber auch bedingt, dass du ein bisschen mehr zulässt. Diese ganze Mauer ein bisschen weg baust, weil du machst bei jedem Menschen direkt zu, weil du Angst hast, verletzt zu werden. In ein, zwei Jahren wird sich das so entwickelt haben, dass du vielleicht mit einer Familie so deinen Wunsch erfüllst.“ Jazzy: „Cool. Das ist richtig!“

Dann ist Radost an der Reihe und kaum hat Vincent mit „Du bist ziemlich tief mit Gefühlen verbunden. Das hat schon in deiner Kindheit angefangen“, unterbricht Radost ihn auch schon: „Oh, ich fange gleich an zu weinen….“ Vincent: „Ja, ja. Du bist, wie soll man sagen, hypersensibel. Aber durch deinen Jungen und deinen Mann hast du jetzt eine innere Ruhe. Deine innere Zerschlagenheit, die vielen Probleme, die du hattest. Deine Kindheit war für dich so ziemlich heftig mit Gefühlen verbunden, die dich unbrechbar gemacht haben. Aber durch deinen Jungen hast du immer mehr Ruhe gefunden. Du sollst einfach so weiterfahren und deine Ruhe wird sich immer mehr vertiefen. Und du hast immer das Gefühl, du musst mehr machen, als du tust. Aber Vieles ist unwichtig, was dich trotzdem stresst. Das Glück in deinem Leben hat sich jetzt geöffnet.“ Radost: „Das stimmt. Aber ich möchte nicht mehr so sensibel sein.“